Frau Gehlhaars Monatszyklus – Mai 2017 mit Schmerzen, Hass und Jan Böhmermann

Es ist mit Sicherheit der kürzeste Monatszyklus, der jemals verfasst wurde. Ja klar, es ist Sommer und da lässt die Gehlhaar sich lieber die Sonne auf den dicken, weißen Bauch scheinen, als hier im Internet große Geschichten zu erzählen. Richtig? Falsch! Die schmerzvolle Wahrheit ist nämlich, dass ich seit Tagen nur in meiner Bude hänge, nichts erlebe und sich der Frust, nicht nach draußen zu können, langsam in Hass gegen alle glücklichen Menschen verwandelt, die sich mit Eis am Stiel in der Sommersonne vergnügen. Einfach so, ohne mich. Möge sie die Sonne zu Asche verbrennen!

Ich bin dumm. Sehr sogar. Seit einer Woche liege ich mit eingeklemmtem Nerv und Muskelschmerzen in der Kiste. Ich kann nicht sitzen, und das ist für jemanden, die den ganzen Tag eigentlich nichts anderes tut, schon sehr unvorteilhaft. Ich bin wütend auf mich selbst, weil ich mich überanstrengt habe und nicht rechtzeitig auf die kleinen Warnsignale meines geliebten Körpers gehört habe. Jetzt muss ich den ganzen Mist ausbaden, wobei ausliegen vielleicht das treffendere Wort ist. Und nun liege ich hier, vergammle und ärgere mich, dass ich noch nicht mal am Fenster sitzen kann, um die Menschen auf der Straße mit ihrem Eis in der Hand anzugröhlen. Das einzige, wozu ich noch halbwegs in der Lage bin, ist in alten Erinnerungen zu schwelgen, daran zu denken, dass ich mal jung war und ganz gut aussah und bei Jan Böhmermann in der Sendung saß. Daran, wie er mich „die Top-Autorin“ nannte und ich mir dachte, ja, endlich sagt es mal jemand. Wie wir uns mit tödlichen Blicken duellierten, ich gewann und wir gemeinsam über Behinderte lachten. Kurz.

Monatshighlight

Diesen einzigen und vielleicht ruhmreichen Auftritt im Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann und mir kann man sich als ganze Folge nur noch bis zum 30.06 im Internet ansehen. Und das war es auch schon in punkto Monatshighlight.

ZDF neo

Monatslink

Letztendlich habe ich erst später begriffen, dass ich in diesem Kampf, es allen beweisen zu müssen, dass ich doch so normal sein kann wie alle anderen auch, nur gegen mich selbst gekämpft habe… Stattdessen kämpft sie nun für die Rechte behinderter Menschen, etwa mit Blick auf das Bundesteilhabegesetz, das die Situation behinderter Menschen eigentlich verbessern soll, das Laura Gehlhaar aber kritisch sieht. Und hier wird die Frau, die gern und viel lacht, sehr ernst.“

Ja, das war ein gutes, ruhiges und besinnliches Gespräch mit dem Deutschlandfunk Kultur. Und hier kommt es nun zum nachhören.

Monatsvideos

Zusammen mit der großartigen Jodie Calussi habe ich ein YouTube-Video produziert. Und eigentlich wäre das schon alleine ziemlich dope, aber das Beste ist, dass wir gemeinsam mit der Aktion Mensch mehr Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung schaffen wollen, um Vorurteile und Diskriminierung mehr und mehr abzubauen.

Ich spiele gerne. Besonders gegen Menschen, die schlecht verlieren können. Dann gibt es zwei Optionen: Entweder ich gewinne und die andere Person verliert und ärgert sich, weil sie verloren hat, was mich immer sehr amüsiert. Oder ich verliere und die andere Person gewinnt und freut sich, weil sie gewonnen hat, was mich dann ebenfalls freut. Ich bin eben ein richtig guter Mensch. Und so freue ich mich auch für Jan Böhmermann im Spiel viral oder egal – die ganz besondere Edition, egal wie es ausgeht.

Monatsvorhersagung

Am 2.06 sitze ich bei Bettina Böttinger im Kölner Treff. Start ist um 22:00 Uhr auf WDR! Und als ich mir die vergangenen Sendungen einmal angesehen habe, freute ich mich besonders über den Gastauftritt von Kassandra Wedel. Sie ist Tänzerin und Schauspielerin und lebt mit einer Behinderung. In der Sendung saßen Kassandra Wedel abwechselnd zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen gegenüber, die für sie übersetzten. Ich möchte den Wert dieser Aussage hier nicht allein auf diese Gegebenheit legen, denn natürlich sollte es normal sein, dass gehörlose Gäste in solchen Talkshows, Gebärdensprachdolmetscher*innen zur Seite haben. Die höhere Stellung des Besonderen an dieser Aussage hat einen eher bitteren Beigeschmack, denn noch immer sind Menschen mit Behinderung im deutschen Fernsehen schlichtweg unterrepräsentiert oder finden in der Medienwelt erst gar nicht statt. Das ist immer noch ein großes Problem, da diese Minderheit somit automatisch nicht in den Köpfen der Medienkonsument*innen existiert. Würde ich das warum und weshalb dieser Aussage erörtern, würde dieser Monatszyklus wohl nicht der kürzeste, sondern der längste in seiner Form werden. Es sei deshalb kurz gesagt, dass der Beruf des*der Gebärdensprachdolmetscher*in ein sehr wichtiger Bestandteil zur Teilhabe gehörloser Menschen ist. Leider üben in Deutschland gerade mal ca. 600 bis 700 Frauen und Männer diesen Beruf aus, wobei es laut BGSD – Dachverband der Gebärdensprachdolmetscher und DGB – Gehörlosenverband mind. 80.000 gehörlose und hörbeschädigte Menschen gibt. Auch gibt es für viele Bereiche keinen expliziten Kostenträger, so dass die Finanzierung schwierig ist.

 

So, ich sehe gerade, dass dieser Beitrag doch etwas länger geworden ist als geplant. Für einen kurzen Moment drohte sogar der Hass in mir zu verfliegen. Schreiben hilft. Deshalb höre ich jetzt an dieser Stelle auf.
Der Mann kocht und bringt mir gleich Indisches Essen ans Bett. Ich kann ja nichts. Draußen sitzen meine Nachbarn auf dem Balkon und lachen. Ich rufe den Mann, er soll bitte das Fenster schließen.

My Disability, My Asshole Filter

Foto: Andi Weiland

Foto: Andi Weiland

It took a little time and a little more men to find the right path through the dating jungle. At a certain point along the way I stopped to let me be picked up by guys that would only see me as the means for an exotic sexual experience. Especially the ›I know I look good and already had them all‹ type seems to consider me a welcome relief from their fuck routine. I on the other hand am less than satisfied with men like these. Needless to say I am much more than that and have always been.

Speaking from my point of view, I have long stopped looking for Mr. Perfect (regardless of what does or does not pass as ›perfect‹) and learned not to have unrealistic expectations of possible partners. Quite frankly, it just got too exhausting. No matter how aware I am of what I look for in a person or how willing I am to go out on a limb: ultimately, I cannot influence what’s going on behind the persons eyes in front of me.

My seemingly paradox guise seems to have a noticeable impact on more than a few men. While being self confident, acting securely, being loud, funny even sometimes, and appearing strong and independent, at the same time, I walk (or roll) around with a pretty obvious weakness. By my outer appearance alone I let everyone know immediately that I have been through tough times and might be dependent on help.
Thus, a lot of guys are not sure what to make out of me: Am I the bold, partly pretty, partly smart cheeky gal, or am I the helpless, disabled blonde with limited capacities? It’s confusing, it’s fascinating, and it’s mysterious. I see why it is and that’s okay with me.
Actually the same goes for me. I am not always consistent in my reactions to men, either. Whenever I am fighting off being hurt or criticized, it’s very tempting to blame failure on my partner. ›If only had been able to better handle my disability, we’d still be together …‹ I have a persistent blind spot for the possibility that the guy might just consider me too dominant, cheeky, or a plain nutcase. The same blind spot covers a man just liking me because I’m exactly his type. Maybe I’m just hiding behind my disability in insecure moments like these, who knows.

There is not that one good sex

The assumption that my limited physical mobility equals limited sexual capabilities is another phenomenon that I face due to my disability. ›How could it work if you cannot even walk?‹ I’ve been asked before. Others are certain that I just lie around passively and that sex with me just cannot be good.
Questions and speculations like these are plain stupid. They are a testimony of insufficient imagination and flawed fantasy. What’s good about good sex is that there isn’t that one good sex. Everybody has to discover individually what feels good, how to be satisfied, and how to satisfy your partner – whether disabled or not. A decent feeling for your own body and being able to communicate are key to a satisfactory sexuality.

Since my disability forces me to deal with my body in creative ways on a daily basis, I lead a fulfilled life on every level. In combination with a healthy dose of (preferably black) humor, this guarantees both my fun and passion.
Aside from sharing vacations, parties, and morning sex, relationships do require constant work for both partners. Certain circumstances require the subordination of your own needs in favor of those of the partner. Best-case scenario is that the compromises you make do not feel like compromises at all. If you truly love someone, that one’s well-being is the greatest reward for yourself. A linkage to grow from and get to know yourself better.

Disability as a compromise?

A prejudice I keep coming across is that my respective partner has to make an exceptional amount of compromises in our relationship. My boyfriends keep hearing questions like ›Why do you keep putting up with that?‹ or ›Have you really thought this through?‹
There are two sides to phrases like these. On the one hand they question my partner’s freedom of choice and their affection for me. On the other hand it leaves me angry when my other half gets a glorifying pat on the back for being brave and caring. All that just for falling in love with a woman in a wheelchair. Especially the ladder sheds a poor light on me and makes me feel like a supplicant.
Biased reactions like these have made me feel hurt and urged to prove the opposite more than once. For a long time I felt ashamed for my insufficiencies and the obligation to comply with various demands. That in mind, I dragged myself to festivals and concerts, often reaching, or worse, exceeding my physical limits. At restaurants, I would deliberately avoid ordering meat in order not to have to ask for help cutting it due to my weak right hand. By no means did I ever want to give room to such presumptions and used most of my energies for coming across as being independent. Until I figured out that the constant self-imposed pressure to show how ›normal‹ I am was in fact more demanding than being honest about the effects of my disability – and to give a shit about what others thought about it. Big time.

Courageous, strong, attentive

I have become more lenient over time. Nowadays, whenever I sense that people impose a difficult life outside the norm on me because of my disability, I just assume they have not been regularly exposed to disabled people yet and that the media and other social institutions have conveyed a blurred, deficit-oriented picture of disability to them. Maybe they just do not know yet that one’s disability does not inform about the level of willingness to be active or compromise in comparison to anyone able-bodied. Being disabled does not equal being unable to give less or to settle for more or less. At the same time, a disability does not prevent anyone from being an asshole.

A healthy well-balanced relationship requires long-term devotion to it, just like any other partnership on this planet.
Any man who considers a relationship with me has to be courageous, strong, and attentive, among other things. I would not choose a man for myself who lacks any one of these traits. I like these characteristics in men. They nurture me, whether that’s in conjunction with my disability or not. I hardly know myself as a grown up without a wheelchair.

Yet, I know that I, too, bring these qualities to the table and therefore want my partner to mirror them. I consider myself lucky, because I have little faith in any man chosing me who is not courageous, strong, and attentive.
Only a guy who is confident, knows what he wants, and what does him good will put up with me, a strong woman with a disability. Not because he’s able to overlook the wheelchair and the disability, but because he is man enough to face both and accept them as part of me.
Only the man who can stay true to himself and does not confuse being humble with having to restrict himself will have a shot at making it work out with me. Anyone lacking an open mind for a change in perspective, acknowledging, and appreciating diversity would not have the balls to keep my by his side.
Because it’s me, Laura. Funny, assertive, cheeky, and pushy. Devoted, enthusiastic, judgmental, and lying in bed at night, hoping for Mr. Right to come along like a crybaby. My disability has had an impact on my personality and I like the person it has formed.

Yet the best thing about it is that it works as an automatic filter for all those not seeing nothing more in me than a disabled woman, whose wheelchair symbolizes passivity and weakness.

My disability operates as my personal asshole filter.

 

Laura Gehlhaar was born in Düsseldorf, Germany in 1983. Studies of social work and psychology brought her to the Netherlands, before moving to Berlin in 2008, following her heart and a job at a psychriatic ward. Since completing a training for mediation and coaching in 2014, she works both as coach and author. Besides writing about life both in the city and in the wheelchair, she speaks publicly about inclusion and accessibility. Her first book „Kann man da noch was machen?“ was published by Heyne in september 2016.

Frau Gehlhaars Monatszyklus – Dezember 2015

Ach du scheiße, es ist schon wieder Weihnachten! Die Zeit rast, mein 33-jähriger Geburtstag rückt näher und die Phase der Akzeptanz meiner nicht mehr verschwindenden Schlaffalte am linken Auge hat begonnen.

Es ist an der Zeit, kurz stillzustehen und sich die Ereignisse des letzten Monats noch einmal genau anzusehen. Herzlich Willkommen bei Frau Gehlhaars Monatszyklus über Hass und Bosheit und tolle Aktionen als kleine Lichtblicke. Warum man den Glauben an das Gute im Menschen gerade in diesen Tagen niemals verlieren darf und die Liebe immer gewinnt.

Monatshighlight

Selten hat mich ein Text so traurig und fassungslos nach dem Schreiben zurückgelassen. Es ist etwas passiert, das mich sehr gekränkt und meine Würde verletzt hat. Ich wurde beleidigt und beschimpft und fühlte mich macht- und wehrlos. Die Begegnung mit dummen, bösen Menschen habe ich in dem Text „Krüppel-DNA gehört ausgerottet“ niedergeschrieben und auf diese Art versucht, sie zu verarbeiten. Doch das soll und darf nicht als offizielles Monatshighlight verbucht werden! Dafür will ich hier keinen Raum mehr geben. Mein ganz persönliches Monatshighlight ist die Reaktion meiner LeserInnen auf dieses Erlebnis! Reaktionen von Mitgefühl, Verständnis, Wut und ganz viel Zusprechen von Mut und Liebe. Noch nie habe ich mich Menschen so nahe gefühlt, denen ich noch nie zuvor begegnet bin. Und das allein durch die vielen Nachrichten auf allen Kanälen, die mich nach der Veröffentlichung des Textes erreicht haben. Ich fühlte mich von jedem verstanden und das ist eines der stärksten Gefühle, die ich kenne. Ich danke euch.

Monatslink

Letzten Monat bekam ich eine sehr herzliche Anfrage von dem österreichischen Online-Magazin Better than ever, ob man einen Artikel über mich schreiben dürfe. Na klar! Und hier ist das gute, kurze Stück, inmitten von anderen Artikeln über andere tolle Frauen, die durch Taten und Projekte andere motivieren und inspirieren.

Monatsaktion

Frauen, Männer und Kinder, die vor Krieg und Armut mit gefährlichen Mitteln flüchten mussten, brauchen Menschlichkeit und Unterstützung. Sie brauchen Nahrung, warme Kleidung und eine Zukunft, in der sie Frieden und Ruhe erfahren können. Und jeder kann hierzu einen kleinen Teil beitragen.
Mit dem Projekt ‪#‎HelpDontHate‬ meiner lieben Kollegen aus der Blogfabrik startete am 30.11 ein Fundraising für Geflüchtete und man kann immer noch spenden.

Stufen sind eine alltägliche Barriere für Millionen von Menschen weltweit – ob mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen. Das wissen auch wir von den Sozialhelden und riefen mit Map My Day – Sei die Bewegung! am 3.12 dazu auf, mitzuhelfen und mit ein paar Klicks auf der Online-Karte Wheelmap.org Orte einzutragen, nachdem sie auf ihre Barrierefreiheit untersucht wurden. Seit der Aktion wurden über 22.000 neue Orte auf auf der wheelmap eingetragen, sodass wir inzwischen bei über 600.000 Orten weltweit sind. Und natürlich können immer weiter neue Orte Markiert werden! Für mehr Freiheit und Rock’n’Roll.

Monatsbegegnung

Am 3.12 war der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung und seitdem hänge ich mit dem Mann im UN-Hauptquartier in New York. Nicht physisch, aber für alle sichtbar, festgehalten für die Ewigkeit auf einer Fotografie. Ein Bild, das keine großen Worte braucht, um zu erzählen, was Inklusion bedeutet.

Foto: Andi Weiland

Foto: Andi Weiland

Das Foto zeigt mich und den Mann von hinten, wie wir händchenhaltend durch die Hinterhöfe der Blogfabrik spazieren. Ein bisschen Liebe zwischen Backsteinhäusern und Baustellen. Und auch wenn es für den Mann und mich nichts Besonderes ist, Hand in Hand durch die Stadt Berlin zu flanieren, ist es ein Bild mit gesellschaftlichem Seltenheitswert. Wir merken es an den verwundernten Blicken der Passanten. Oft werden wir angelächelt, was natürlich schön ist, aber es zeigt eben auch, dass das Bild eines inklusiven Paares, von dem eine/r eine Behinderung hat und die/der andere nicht, für deutlich mehr Reaktionen sorgt, als bei dem typischen Mann-Frau-Bild, bei dem niemand eine sichtbare Behinderung hat. Das Bild ist nicht nur schön und liebevoll, wie ich finde.
Es zeigt etwas Außergewöhnliches in seiner Normalität. Und das ist Liebe.

Und weil die Liebe immer gewinnt und Andi Weiland einfach ein toller Fotograf ist, wurde das Bild mit zehn anderen Fotos aus der ganzen Welt für die ‚UN Photo Exibition‘ ausgewählt.

„…We are pleased to inform you that your photograph has been selected for the UN Enable Photo Exhibition 2015 and will be incorporated in the commemorations of the International Day of Persons with Disabilities at UN Headquarters in New York on December 3. Your photograph will include the title, caption and name of photographer, as submitted in the Copyright release form. The final ten images will also be posted on the UN Enable website, and may be used in our outreach efforts. We received over 150 photograph submissions from around the world. The final ten images were selected by an in-house Committee of UN officers and staff at the UN Departments of Economic and Social Affairs, and Public Information.“

Monatsvideo

Selten hatte ich ein Telefonat mit einem Journalisten, der sich so natürlich, interessiert und geistreich mit dem Thema Behinderung auseinandergesetzt hat, wie vom Magazin PULS des Bayrischen Rundfunk. Umso mehr freute ich mich auf das Endprodukt, das die Frage „Sind uns Behinderte egal“ sehr authentisch aufgreift und jetzt in einem Film zu sehen ist.

Monatsliebeserklärung

Und die geht ganz stark an meine LeserInnen. Danke für eure Anteilnahme, das Lesen meiner Texte, die Kritik, die kleinen Liebeserklärungen zwischendurch und das Mutmachen. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch und wünsche euch und den Menschen, wo das Herz dran hängt, eine Frohe Weihnacht!

Und jetzt Alkohol.

Map My Day – Sei die Bewegung!

Noch ein Tag, 7 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden und es ist Internationaler Tag für Menschen mit Behinderung. Ein Tag, der von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde, um die Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren und der den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern soll.

Und welcher Tag würde sich besser für eine große Kampagne, einem globalen Event eignen, um die Welt ein Stück weit barrierefreier zu machen? Genau! Der 3.12.15!

Stufen sind eine alltägliche Barriere für Millionen von Menschen weltweit – ob mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen. Das wissen auch wir von den Sozialhelden und rufen dich dazu auf, mitzuhelfen und mit ein paar Klicks auf der Online-Karte Wheelmap.org einzutragen, ob die Orte in deiner Umgebung mit Rollstuhl zugänglich sind oder nicht. Lass uns gemeinsam so viele Orte wie möglich erfassen! Für mehr Freiheit und Rock’n’Roll.

Map My Day – Sei die Bewegung!

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Ich lachte. Sehr sogar. Danke Johnny!